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Rückblick

Wir kamen im Jahr 1995 auf die Idee, mit ein paar Kids in unserer Gemeinde etwas für den Umweltschutz zu unternehmen.

Mit unserem Sohn Daniel und ein paar Freunden, haben wir uns bei der Umweltorganisation Greenpeace als Greenteam registrieren lassen und sind seit 1998 ein eigener eingetragener Verein. Bald darauf bekamen wir Unterlagen die uns erklärten was wir als Umweltgruppe für Aktionen machen könnten.

Unsere Idee war, etwas gegen Autofahrer zu unternehmen, die ihre Pkw- und Lkw-Motoren vor geschlossenen Bahnschranken weiter laufen lassen. Nachdem wir die entsprechenden Genehmigungen eingeholt hatten, wurde die Presse informiert und die Aktion konnte beginnen. In der nächst größeren Stadt sind die Bahnschranken bis zu 20 Minuten geschlossen. Es konnten Handzettel verteilt und die Autofahrer auf das Fehlverhalten angesprochen werden. Natürlich gab und gibt es noch immer viele schwarze Schafe die noch immer den Motor weiter laufen lassen. Aber für uns war die Aktion sehr aufregend und erfolgreich, da viele ihr Fehlverhalten einsahen. Auch die Presse berichtete sehr umfangreich darüber. Diese Aktionen sollten mit einer Begleitperson durchgeführt werden, da diese auch gefährlich sein können! Fragen hierzu werden von uns gerne beantwortet. Diese Aktionen könnt ihr am besten in der Winterzeit machen, da es dann kalt ist und die Autofahrer nicht gerne im kalten Auto sitzen wollen. Diese Aktionen haben wir sehr oft wiederholt.

Des Weiteren nehmen wir an Müllsammelaktionen teil, die viele Städte und Gemeinden jährlich anbieten. Weiterhin haben wir am Anfang auch viele Nistkästen für verschiedene Vogelarten selbst gebastelt. Inzwischen sind es über 100 Stück. Bauanleitungen können bei uns gegen einen Unkostenbeitrag und Porto bestellt werden. Da unsere Gruppe durch die Presse sehr viel Zuspruch erhält, haben wir schon viele Aktionen gegen Getränkedosen unternommen, etliche Aktionen gegen den unsinnigen Walfang durchgeführt. Bei uns kann man auch erfragen, wie man angebliches Walfleisch bei solchen Veranstaltungen probieren kann.

Im Rahmen einer Kampagne gegen einen Schokoriegel mit Gentechnik haben wir die Greenpeace Gruppe Ostfriesland bei ihren Aktivitäten unterstützt. Diese Riegel wurden auf Grund unserer Aufklärung nicht mehr angeboten.

Durch eine Idee unserer damaligen Mitstreiterin haben wir in unserer Gemeinde einen 6683 m2 großen Naturlehrpfad für viele Tierarten errichtet. Die Entstehungsphase hat über 6 Jahre gedauert und inzwischen werden dort schon viele Unterrichtsstunden von Schüler und Schülerinnen zusammen mit LehrerInnen abgehalten. Inzwischen ist unsere Gruppe schon so bekannt, dass selbst das Fernsehen schon mehrmals über uns berichtet hat.

Weiterhin haben wir ein 4jähriges Energiesparlampen-Projekt ins Leben gerufen. Zum Ablauf: Jeder Haushalt in unserer Gemeinde, der 3 Lampen in den hiesigen Elektrogeschäften kauft, sollte eine Energiesparlampe gratis erhalten. Diese Kampagne wurde sehr gut angenommen und es wurden über 1000 Haushalte mit Lampen ausgestattet. Wir man mit diesen Lampen Energie- und Geld sparen kann, kann auf unserer Homepage nachlesen.

Ein anderes Projekt, das wir seit 1998 ins Leben gerufen haben, ist die Korksammelkampagne Ostfriesland. Warum geht es bei dieser Aktion? In ganz Ostfriesland werden Naturkorken, u.a. von Wein- und Sektflaschen gesammelt. Da es einschließlich Inseln 225 Sammelstellen gibt, werden die gesammelten Korken durch verschiedene Firmen zu einer zentralen Sammelstelle gebracht, wo wir diese dann wieder abholen. Bei uns zu Hause werden dann sämtliche Fremdstoffe in Handarbeit ausgesondert. Anschließend werden die Korken in Säcke verpackt und gewogen. Jedes Mal wenn wir 1000 Kilogramm zusammen haben, werden die Korken zu einem Recyclingzentrum durch verschiedene Sponsoren gebracht.

Der Erlös wird an die Stiftung EURONATUR überwiesen. Diese Stiftung verwendet die Gelder zur Erhaltung und Pflege der Steinkorkeichen. Gleichzeitig dient das Erhalten der Korkeichen den Kranichen, da diese überwiegend zur Überwinterung nach Spanien und Portugal fliegen und dort die Eicheln der Bäume als Überwinterungsfutter fressen. Korkeichen brauchen, wenn diese gepflanzt werden, ca. 25 Jahre bis die Korkeichenrinde zum ersten Mal geschält werden darf. Danach kann diese etwa alle 7-10 Jahre wieder geschält werden. Werden diese Schälzeiten eingehalten kann ein Baum 150 Jahre alt werden. Wird zu früh geschält, was durch den derzeitigen Kork Boom passiert, werden nicht mehr genug Korkeicheln wachsen und den Kranichen fehlt dieses Futter. Aus unseren gesammelten Korken entstehen übrigens neue Produkte. Der aktuelle Stand vom 20.05.2010 über 20000 Kilogramm Korken! Also 20 Tonnen. Weiterhin können durch diese Aktion Müllberge reduziert-, Arbeitsplätze geschaffen werden.

Da unsere Aktionen und Kampagnen sehr Kostenintensiv sind, benötigen wir immer wieder Sponsoren, die uns finanziell unterstützen.