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Presseberichte 2005 - 2000

pressefoto grüne hopser

30.Mai 2005 "General Anzeiger"
Der nächste Korken-Transport wird auf dem Weg gebracht

Die "Grünen Hopser" unterstützen Umweltprojekt

Ihrhove - Die Mitglieder der "grünen Hopser" sind engagierte Umweltschützer. Unter ihrer Federführung entstand in Ihren "Hinnis Naturlehrpfad". Außerdem beteiligen sie sich regelmäßig am Westoverledinger Umwelttag. Doch auf eine Aktion, bei der sie seit 1998 dabei sind, sind für die jungen Leute um ihren Vorsitzenden Horst-Dieter Rond besonders stolz: Sie sammeln Korken. In diesen Tagen wird wieder ein Transport auf dem Weg gebracht. In der letzten Woche wurden in den 225 Sammelstellen die in vielen Geschäften und im Westoverledinger Rathaus eingerichtet wurden, fast 1100 Kilogramm der natürlichen Flaschenverschlüsse abgegeben. Damit wird die gesammelte Gesamtmenge auf insgesamt 15 Tonnen hochgeschraubt. Der Erlös aus dieser Sammlung fließt nach Angaben Ronds ein europaweites Umweltprojekt. Mit Spendengeldern kauft die Stiftung Euro-Natur unter anderem Flächen in Griechenland und Frankreich auf, auf denen Kork-Eichen stehen. Die Bäume werden dann unter einem besonderen Schutz gestellt. Die Firma Bünting hat sich diesmal bereit erklärt, den Transport der Korken zur Korkmühle nach Delmenhorst zu übernehmen.

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07. Juli 2004 "General-Anzeiger"
1,3 Tonnen Korken gesammelt und verwertet, "Grüne Hopser" und Abfallwirtschaftsbetrieb arbeiten zusammen

Leer - Fast 1,3 Tonnen Korken haben "Die Grünen Hopser" aus Westoverledingen zusammen mit Mitarbeitern des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises Leer in den vergangenen Tagen nach Delmenhorst gebracht. Die Korken kommen aus rund 230 Sammelstellen im gesamten Kreis Leer. In Delmenhorst werden sie nun zunächst zu Granulat verarbeitet und dann für die Herstellung des Trägermaterials von Linoleum verwendet. Fast 90 Säcke mit Korken luden der Jugendgruppenleiter der "Grünen Hopser" Horst-Dieter Rond und seine Frau Dini in Westoverledingen zusammen mit Abfallberaterin Maria Connemann und ihrem Kollegen Wilfried Boelen auf den LKW des Abfallwirtschaftsbetriebes. Für die Umweltgruppe "Die Grünen Hopser" war es bereits der achte Korkentransport. Für die Korken bekommen "die Hopser" etwa 40 Cent je Kilogramm. Das Geld spenden sie der Stiftung Europäisches Naturerbe, die in Portugal und Spanien Flächen zur Aufforstung mit Korkeichen kauft. Der Abfallwirtschaftsbetrieb unterstützt das Projekt nicht nur bei Transporten. Seit im Dezember 2002 im Haus der Abfallwirtschaft eine Sammelstelle eingerichtet wurde, kamen dort bereits 120 Kilogramm Korken zusammen. Die Korkensammlung trägt dabei nicht nur zur Abfallvermeidung, sondern auch zur Schonung der Korkeichwälder in Spanien und Portugal bei. Neue Korkensammelstellen, zum Beispiel in Kindergärten, Kirchengemeinden oder in Schulen können jederzeit eingerichtet werden. Weitere Informationen dazu können bei Horst-Dieter Rond von den "Grünen Hopsern" unter der Telefonnummer (0 49 55) 57 81 oder beim Abfallwirtschaftsbetrieb unter der kostenlosen Rufnummer (08 00) 9 25 24 23 eingeholt werden. Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer

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18. Juni 2004 "General Anzeiger"
Anerkennung für "Hinnis Naturlehrpfad" Auszeichnung Sparkasse Leer-Weener würdigt das Westoverledinger Projekt mit einem Preis

Westoverledingen/Leer - Die Sparkasse Leer-Weener hat Menschen und ihre Projekte für besonderes Engagement ausgezeichnet. "Deren Wirken sozusagen aus der Rolle gefallen ist", drückte es Sparkassenchef Egmont Schieffer aus. Vergeben wurden Preise in den Kategorien "Lebenswerk" und "Projekte/Unternehmen/Institutionen". Das Ehepaar Lore und Eitel Houtrouw aus Leer wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Das Ehepaar Houtrouw ist seit mehr als 50 Jahren im Heimatverein Leer aktiv. Sie verwalten das "Klottjehuus" und haben die Kindergruppe "Eerdmanntjes" gegründet. Dafür gab es jetzt 2000 Euro. Mit 750 Euro war der erste Platz der Kategorie "Projekte" dotiert. Den Scheck nahm Henni Voß als Sprecherin der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen im Seniorenheim am Königsmoor in Veenhusen entgegen. Die Frauen bemühen sich darum, Menschen vor der Vereinsamung zu bewahren. Den zweiten Preis im Wert von 250 Euro überreichte Schieffer an Horst-Dieter Rond vom Westoverledinger Projekt "Hinnis Naturlehrpfad". Dabei handelt es sich um ein 6700 Quadratmeter großes Grundstück mit mehreren Stationen, wie einem Feuchtbiotop und einem Insektenhotel.

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02.August 2002 General-Anzeiger
Eine Bettenburg mit Flugbetrieb
Die Greenpeace-Jugendgruppe "Grüne Hopser" hat das größte "Insektenhotel" Ostfrieslands gebaut

Ihren - Die Greenpeace-Jugendgruppen "Grüne Hopser" hat das "Hotel" gebaut. Es ist Teil eines ökologischen Lehrpfades, den die Gruppe am Paters Weg Nord in Ihren aufbaut. "Wir haben drei Tage lang Löcher in Baumstämme gebohrt", erzählt der 15-Jährige Stefan Frey aus Ihren von den Arbeiten am "Hotel". Seit letztem Jahr gehört er zu den "Grünen Hopsern". Er hat mitgeholfen, die bearbeiteten Baumstämme nebeneinander zu einer Wand aufzustellen und den Insekten in den gebohrten Löchern so Platz zum Leben zu geben. Für etwas größere Artgenossen sind Verblender mit großen Löchern so angeordnet, dass sie zu einer gemütlichen Wohnung werden. Geleitet wird die Gruppe, zu der sechs Kinder aus dem Oberledingerland und dem Saterland gehören, von Horst-Dieter Rond aus Ihrhove, der die Ziele des Ökopfades erklärt: "Wir möchten, wenn wir Mitte nächsten Jahres fertig sind, Schulklassen und anderen Gruppen die Möglichkeit geben, sich bei uns über verschiedene Tiere und Pflanzen informieren zu können." Dazu wird die fast 7000 Quadratmeter große ehemalige Wiese komplett umgestaltet. Eine etwa 500 Meter lange so genannte Benjes-Hecke aus Sträuchern, Ästen und Bäumen ist schon angelegt und bietet Tieren wie Vögeln, Fröschen oder Igeln ein Paradies zum Leben. Auf dem Gelände verteilt hat die Gruppe altdeutsche Obstbaumarten gepflanzt und demnächst wird eine Wildblumenwiese angesät. Ein Teich ist schon angelegt, der demnächst um einen Bachlauf ergänzt werden soll. An allen Aktionen waren und sind die Kinder beteiligt. Für einige Arbeiten sind aber die Hände von Erwachsenen oder sogar professionelle Betriebe nötig, die von den "Grünen Hopsern" bezahlt werden müssen. Dabei waren die Umweltlotterie "Bingo-Lotto" und die Niedersächsische Umweltstiftung mit jeweils etwa 5 000 Euro behilflich. "Die weiteren 15000 Euro, die wir bis zur Fertigstellung brauchen, müssen wir über Sponsoren selbst organisieren", sagt Rond. Und das sei in Ostfriesland gar nicht so einfach. Die meisten Geldgeber kämen aus dem Süddeutschen Raum. Ebenfalls schwierig sei es, immer wieder neue Jugendliche zu finden, die bereit sind, sich in der Jugendgruppe zu engagieren. Wer Lust hat, bei den "Grünen Hopsern" mitzumachen kann sich bei Horst-Dieter Rond unter der Rufnummer 04955/5781 melden. Auch erwachsene Helfer werden gesucht.

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11.Februar 2000 General-Aneiger
Umweltgruppen-Aktionen gegen Walfang am 26. Februar auch in Ostfriesland

WESTOVERLEDINGEN - Zehntausende Wale sterben Jahr für Jahr durch Menschenhand - sie werden von Walfängern harpuniert und erstochen, sie ersticken in Ringwadennetzen von Thunfischflotten, verfangen sich in Treib- und Stellnetzen...
Auch in der Nord- und Ostsee leben Wale: Schweinswale, jedoch beträgt die Population, in der Ostsee, nur noch 1000 bis 2000 Stück. Alleine in der Nordsee sterben jährlich 7000 Schweinswale in den Stellnetzen von Kabeljau- und Steinbutt-Fischern. Auch Delphine zählen zur Gattung der Wale. Aber der Aufdruck auf Thunfischdosen "Delphin - freundlich gefangen" sei glatter Betrug, meinen die "Grünen Hopser" und raten, ganz auf den Verzehr von Thunfisch zu verzichten. Seit 1986 gebe es ein Walschutzprogramm, beschlossen durch die IWC, die Internationale Walfang-Kommission, nachdem die Umweltverbände starken Druck auf diese Kommission ausgeübt hätten. Trotzdem forderten Japan, Norwegen sowie Island die Aufhebung des Verbots. Für angebliche Forschungszwecke habe zum Beispiel die norwegische Regierung im vergangenen Jahr 753 Wale zum Abschuss frei gegeben. Es werde aber eine Abschussquote von 2000 Tieren jährlich angestrebt. Im Juli 2000 findet die nächste IWC-Konferenz in Australien statt. Auch hier würden diese Länder versuchen, die Schutzbestimmungen aufzuweichen. Um dies zu verhindern, finden am 26. Februar in ganz Europa Sonderveranstaltungen statt. Zusammen mit Greenpeace Emden veranstalten die Jugendorganisationen der Green-teams Ostfriesland Aktionen in Leer, Aurich und Norden. Die "Grünen Hopser" rufen dazu auf, mit Unterschriftenlisten gegen die Tötung der Wale zu protestieren. Auch selbst gemalte Bilder von Kindern sind erwünscht (Kontakt-Adresse: Umweltgruppe "Die grünen Hopser" e.V., Postfach 100242, 26804 Westoverledingen).