Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

Presseberichte 2010 − 2006

pressefoto grüne hopser

09.10.2010 General−Aneiger
"Grüne Hopser" suchen einen Sponsoren − Von Elke Wieking

Westoverledingen − Korken, Korken, Korken: Horst−Dieter Rond stellt einen Sack nach dem anderen in eine große Halle auf dem Bauhof in Ihrhove. Rond ist Vorsitzender von der Westoverledinger Umweltorganisation "Grüne Hopser". Seit zwölf Jahren sammelt die Gruppen Korken, lässt sie zu den "Armstrong Deutsche Linoleum Werken" nach Delmenhorst transportieren. Für den Transport suchen die Umweltschützer aber noch einen Sponsoren. Wenn sie eine Tonne des Wertstoffs in Delmenhorst abgeben, bekommen die Grünen Hopser 400 Euro. Das Geld spenden sie wiederum der "Stiftung Europäisches Naturerbe", kurz Euronatur genannt. Diese verwende es für den Anbau von Korkeichen und zum Ankauf von neuen Flächen, um die Bäume zu pflanzen, teilt Horst−Dieter Rond mit. Die Korken hat der Verein in Ostfriesland und im angrenzenden Emsland gesammelt. Außerdem hat die Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) Holdorf/Vechta den Westoverledingern auch noch mal 272 Kilogramm Korken gebracht. Inzwischen lagern die Grünen Hopser auf dem Bauhof der Gemeinde Westoverledingen fast 900 Kilo. Wer die Säcke transportieren würde, kann sich unter den Nummern 04955/5781 oder 04952/809780 melden.

pressefoto grüne hopser

20.12.2009 Ostfriesland Kompakt (OK)
Dem Naturschutz auf die Sprünge helfen

OK−Aktion „Mein Verein“: Umweltgruppe „Die grünen Hopser“ aus Westoverledingen wandelt auf Kork−Pfaden

Ihren − Wer heimliche Blicke auf eine „Piep−Show“ werfen will, Verpackungsmaterial an seiner letzten Ruhestätte besuchen möchte und gern Flaschenverschlüsse mit Füßen tritt, ist bei den Grünen Hopsern an der richtigen Adresse. Die Aktiven der in Westoverledingen beheimateten Umweltgruppe weißen mit kreativem Engagement auf die Eigenheiten wie Gefährdungen der Natur hin. In diesen meist frostigen Tagen liegt der Naturlehrpfad am Patersweg−Nord in einem vorwinterlichen Schlaf. Den Teich bedeckt eine dünne Eisschicht, die Bäume sind von ihren Blättern entkleidet. Trotzdem bedarf es keiner besonderen Phantasie, um sich auszumalen, wie lebendig es hier vor allem im Sommer zugeht, wenn Kindergärten und Schulklassen zu Besuch sind. Zwischen Feuchtbiotopen und Obstbäumen geht der Nachwuchs auf Entdeckungsreise. Die grüne Oase in Ihren ist Mittelpunkt der Vereinsaktivitäten der Grünen Hopser. Das fast 6700 Quadratmeter große Gelände enthält als eine der Hauptattraktionen eine „Piep−Show“. Was tatsächlich so doppeldeutig ist wie es klingt. Objekte der Beobachtung sind nistende Vögel, deren Brutkästen an den Außenwänden einer Holzhütte angebracht sind. Im Innern der Hütte lässt sich ein Blick in die Kästen werfen: Deren gefiederte Bewohner sind durch eine Trennscheibe zu erkennen, bleiben aber ungestört, da der Spion selbst für sie unsichtbar bleibt. Die Scheibe ist nur einseitig transparent. Außerdem befindet sich auf dem Areal der erste ostfriesische Müllfriedhof: In Alu−Kästen, die an ihrer Oberseite nur von einem Drahtgitter bedeckt sind, rotten Blechdosen, Tetra−Paks und Plastikflaschen vor sich hin. Hier lässt sich nachvollziehen, wie lange es wirklich dauert, bis die Verpackungen und Behälter zersetzt sind. Bei Glas, so die Schätzungen von Experten, soll es tausend Jahre dauern. Denn nicht nur auf dem Naturlehrpfad−Areal sind die Grünen Hopser aktiv. Auch andernorts weisen sie auf die Wichtigkeit des Umweltschutzes hin: „Am Übergang Bremer Straße sprechen wir Autofahrer an, die trotz der geschlossenen Schranken den Motor laufen lassen“, schildert der Vereinsvorsitzende Horst−Dieter Rond eine Aktion, die den klimaschädlichen Ausstoß von Kohlendioxid ins Visier nimmt. Ein brisantes Thema, nicht nur in den Tagen des Kopenhagener Klimagipfels. Aufsehen erregt hat ferner die langjährige Kork−Sammelkampagne: Der Verein trägt benutzte Wein− und Sektkorken zusammen, die dann in einer Delmenhorster Recyclinganlage landen. „In den vergangenen elf Jahren haben wir über 20 Tonnen Korken abgeliefert“, sagt Rond. Inzwischen, da viele Flaschen mit Kunststoffkorken verschlossen sind, landen diese nicht wiederverwertbaren Stöpsel auf dem Naturlehrpfad. Dort tragen sie neben Kieseln, Sand, Splitt und Pflastersteinen zur Vielfalt des Untergrunds bei. Der Name des Vereins erinnert an seine Ursprünge: Er ging Mitte der 90er Jahre aus einer Kinder− und Jugendgruppe der Umweltorganisation Greenpeace hervor. Als einer der Aktiven eines Tages übermütig in eine Pfütze sprang, war der Begriff geboren, der für die Umweltschützer Marke und Sinnbild zugleich ist. Die Grünen Hopser helfen ihren Mitmenschen auf die Sprünge − im Sinne des Naturschutzes. Von jugendlichem Leichtsinn sind sie heute in jeglicher Hinsicht weit entfernt. Die Zahl der jungen Mitglieder ist zuletzt geschrumpft. Wie viele andere Vereinschefs klagt auch Rond über Nachwuchsprobleme. Ideen zur Abhilfe gibt es dennoch. Einer der Anreize: Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben. „Wir finanzieren uns überwiegend durch Spenden und Zuschüsse von der Umweltlotterie“, so Rond. Das Geld fließt vor allem in den Naturlehrpfad: Rund 25000 Euro wurden hier schon investiert. „Was hätten wir davon schöne Feste feiern können“, sinniert Manfred Schacht, um sogleich zu ergänzen: „Aber wir haben es gerne und mit Überzeugung in den Naturschutz gesteckt.

pressefoto grüne hopser

13.08.2009 General−Aneiger
Aus alten Korken werden neue Fußbodenbeläge − Von Susanne Hülsebus

Ihrhove − "Die grünen Hopser" hatten die Rohstoffe gesammelt, fast 1300 Kilogramm wurden am Dienstag in Ihrhove verladen. Die Westoverledinger Gruppe unterstützt damit ein Umweltprojekt. Vor dem Haus der Familie Rond in Ihrhove stand am Dienstagnachmittag ein großer Lastwagen. In der Garage dahinter stapelten sich etwa 80 Säcke mit Korken aller Art. Dort trafen sich die Mitglieder der Umweltgruppe "Die grünen Hopser", um diese zu verladen. Rund 1290 Kilogramm Korken wuchteten die vier Männer in wenigen Minuten auf die Ladefläche. In den vergangenen Monaten hatte die Gruppe Korken aus ganz Ostfriesland und dem Emsland gesammelt. Am Dienstag brachte ein Fahrer der Holzwerke Frerichs aus Riepe die Säcke kostenlos nach Delmenhorst. Bei den dortigen Deutschen−Linoleum−Werken werden die Korken gemahlen und als Rückseite für Linoleum−Böden wieder verwertet.

pressefoto grüne hopser

26.03.2009 General-Aneiger
„Greenteam“ legte einen „Müll−Friedhof“ an − Von Susanne Hülsebus

Ihren − Auf „Hinnis Naturlehrpfad“ in Ihren verrotten Glas, Papier und mehr. Die Umweltschützer wollen zeigen, wie lange achtlos weggeworfene Gegenstände in der Natur überdauern. Zum diesjährigen Umwelttag legte das „Greenteam“ in Westoverledingen den ersten Ostfriesischen Müllfriedhof an. Auf „Hinnis Naturlehrpfad“ am Patersweg Nord in Ihren wurden unter anderem so genannte recyclingfähige Materialien wie Weiß− und Buntglas, Papier, Tetrapaks, Folien, Styropor, Metall und viele andere Stoffe von den „Grünen Hopser“, dem Nachwuchs von „Greenpeace“ zusammengetragen. Zur Darstellung der unterschiedlichen Verrottungszeiten wurde eine Sammelbox angefertigt, in die der Verpackungsmüll aufgeschichtet wurde. Damit weder Tier noch Mensch die „Friedhofsruhe“ stören, wurde die Box sicher verschlossen. Oben versah das Team die Box mit einem Draht, so dass Umwelteinflüsse wie Wasser, Licht und Luft den normalen Verrottungsprozess beeinflussen. Nach Schätzungen von Experten verrottet zum Beispiel Glas erst nach mindestens 1000 Jahren, andere Stoffe in bis zu 400 Jahren. Der Müllfriedhof wurde angelegt, um bewusst zu machen, wie lange der achtlos weggeworfene Müll die Umwelt belastet und damit das wichtige Grundwasser verseucht.

pressefoto grüne hopser

18.02.2009 General-Aneiger
Obstbäume richtig beschneiden

Ihren − Auf „Hinnis Naturlehrpfad“ am Patersweg Nord trafen sich jetzt interessierte Gartenfreunde, um vom Biologen Johannes Lindemann die richtige Technik zu lernen. Die Teilnehmer erhielten wertvolle Tipps. Wenn die Tage milder werden, stellt sich der Gartenfachmann die Frage: „Wann und wie beschneide ich meine Obstbäume richtig?“. Die Naturfreunde „Grüne Hopser“ aus Ihren veranstalteten zu diesem Thema jetzt eine lehrreiche Informationsveranstaltung. Bei sonnigem Winterwetter trafen sich die interessierten Teilnehmer schon am frühen Vormittag auf „Hinnis Naturlehrpfad“ am Patersweg Nord, um zu erfahren, wie man Obstbäume stutzt. Der Biologe Johannes Lindemann aus Ostrhauderfehn zeigte den Naturfreunden theoretisch und praktisch, wie Äste und Zweige an der richtigen Stelle gekappt werden und auch, welche Zweige am Baum bleiben. Denn: Unsachgemäße Beschneidung der Obstbäume kann zur Folge haben, dass Astgabeln faulen oder der Baum von Pilzen befallen wird. Und das beeinträchtigt wiederum die Ernte beträchtlich. Eine der vielen Fragen am Vormittag war, welche Bäume oder Sträucher wann zu trimmen sind. Wichtigste Regel, die dabei zu beachten ist: Unter minus fünf Grad soll nicht geschnitten werden. Das Holz ist dann sehr brüchig und die Wunden am Baum verheilen sehr schlecht. Beeren− und Kernobst kann übrigens das ganze Jahr gekürzt werden, Steinobst ausschließlich während der Laubzeit. Die Teilnehmer hatten an diesem Tag die Möglichkeit, auch Hand an die Obstbäume zu legen und selbst den Schnitt vorzunehmen. „Außerdem erfuhren wir Interessantes über den Obstbaumkrebs sowie über dessen Behandlung“, berichtete Horst−Dieter Rond von den „Grünen Hopsern“. Lindemann erklärte zudem die richtige Düngung mit Kalk und Pferdemist. „Die Teilnehmer haben einiges Wissenswertes an diesem Tag mitgenommen, viel Neues gelernt und wertvolle Tipps erhalten“, resümierte Horst−Dieter Rond. Wer mehr über den Obstbaumschnitt wissen möchte, kann sich gerne an die „Grünen Hopser“ wenden.

pressefoto grüne hopser

10.02.2009 General−Aneiger
Leer − Zündschlüsselmuffeln am Bahnübergang ins Gewissen geredet

Westoverledingen/Leer − Sechs Mitglieder der Westoverledinger Umweltgruppe "Grüne Hopser" warben am Sonnabend bei den Autofahrern dafür, dass sie bei geschlossener Schranke den Motor abstellen. „Nicht alle waren einsichtig“, sagte Leiter Horst−Dieter Rond. Sechs Mitglieder der Westoverledinger Umweltgruppe „Grüne Hopser“ haben am Sonnabendvormittag am Bahnübergang Bremer Straße in Leer bei Autofahrern dafür geworben, dass sie bei geschlossener Schranke den Motor abstellen sollten. „Sprit sparen und die Umwelt schonen“ lautetet das Motto der Aktion. Horst−Dieter Rond, Leiter der Gruppe, zog am Sonnabendmittag eine positive Bilanz. „Wir haben rund 100 Autofahrer angesprochen. Die meisten zeigten sich interessiert. Sie versprachen, dass sie beim nächsten Mal den Motor abstellen wollten. Aber nicht alle waren einsichtig“, sagte Rond. Das spiegelt sich auch wieder auf der Strichliste der „Grünen Hopser“. „14 Fahrer haben auch nach dem Gespräch ihren Motor laufen lassen“, so Rond. Mit der Aktion wollte die Gruppe die Autofahrer für mehr Umweltbewusstsein sensibilisieren. „In Zeiten des Klimawandels sollte jeder einen Beitrag zur Umweltschonung leisten“, sagte Rond. „Bei Wartezeiten von 20 Sekunden lohnt es sich schon, den Motor abzustellen. Denn ein laufender Motor eines Autos, das nicht fährt, verbraucht ein bis zwei Liter Benzin pro Stunde“, sagte Rond.

pressefoto grüne hopser

21. Juni 2008 "Frankfurter−Rundschau (FR−online.de)"
Umweltpreis − Ehre für den Naturschutz

Frankfurt − Wieder öffnet die Stadt ihre gudd' Stubb' für sie. Wieder stehen Fotografen, Kameraleute und Journalisten Spalier: ein Vierteljahrhundert Preisverleihung der Bruno H. Schubert−Stiftung. Der Kaisersaal im Römer gibt die Kulisse für einen der höchstdotiertesten Umweltpreise in der Republik. Gastgeberin OB Petra Roth zählt alles auf − und das nicht nur, weil Generalkonsul und Ehrenbürger Bruno H. Schubert diesmal Jubiläum feiert. Roth würdigt das Engagement von Bruno und Inge Schubert zum Schutz der Artenvielfalt auch, weil es in keine andere Stadt besser passe, als nach Frankfurt, das nicht nur "Lebensvielfalt" spiegle, sondern Artenvielfalt unterm Siegel "Bio−Frankfurt" mit einem einzigartigen Netzwerk aus Forschung, Bildung oder Naturschutzinitiativen zum Standortfaktor gemacht habe. Aber darum geht es an diesem Abend nur am Rande. Es geht um sie, die Preisträger in drei zu vergebenden Kategorien. Für Manfred Niekisch, Vorsitzender des Kuratoriums gerade die Stärke des Preises: "Er bietet eine ausgezeichnete Möglichkeit, private Initiativen zu würden", was angesichts des "dramatischen Artensterbens" dringend geboten sei. Im Großen wie im Kleinen, wie die Jury mit ihrer Auswahl einmal mehr deutlich gemacht hat. In der Kategorie III für junge Naturschützer, der Einzigen, um die man sich bewerben kann, würdigt Laudator Stefan Gauer "Die Grünen Hopser" aus Ostfriesland, sieben Jugendliche, die unter Anleitung einiger Erwachsener 6500 Quadratmeter Land gekauft und darauf einen Naturlehrpfad errichtet haben. Ähnlichen Einsatz haben mehr als 1000 Gymnasiasten aus Uetersen im Laufe von 20 Jahren gezeigt. Auf Initiative ihres Lehrers Gerd Janssen päppelten sie aus Samen der bedrohten Flatterulme junge Bäume und renaturierten zwei Flüsse. In der Kategorie II dürfen Ralf Krüger und seine Ornithologen−Freunde aus Main−Franken 30.000 Euro Preisgeld für ihr mühseliges wie erfolgreiches Projekt mitnehmen, die Population der Wiesenweihe aufzupäppeln. Gleichfalls 30.000 Euro gehen an William Jacob Ngowo aus Tansania, der seit 35 Jahren sein Leben riskiert, um das Maswa Reservat im Westen der Serengeti zu schützen. In der Kategorie eins hat die Jury mit Kristine DcDivitt Tompkins und ihren Mann, Ex−Esprit−Eigner, Douglas Tompkins, erstmals Unternehmer geehrt. Mit ihrem Privatvermögen haben die beiden "Aussteiger" mehr als 800.000 Hektar Naturlandschaften in Argentinien und Chile gekauft, um sie in Schutzgebiete umzuwandeln.

pressefoto grüne hopser

24.Mai 2008 "General-Anzeiger"
Mit dem Pflug Wallhecken und Bäume beschädigt

Ein Süd−Oldenburger Landwirt ging beim Umbrechen seiner Flächen am Ostfriesland−Wanderweg in Ihren rigoros vor. Der Landkreis Leer hat jetzt ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Ihren − Mit schwerem Gerät hat ein Landwirt aus Altenoythe (Stadt Friesoythe) in den vergangenen Wochen der Landschaft zwischen Patersweg−Nord und dem Ostfriesland−Wanderweg in Ihren seinen Stempel aufgedrückt und dabei Dutzende großer Bäume beschädigt: Beim Umbrechen des Landes nahm er weder auf Wallhecken noch auf den baumbestandenen Ostfriesland−Wanderweg Rücksicht. Gegen den Mann hat der Landkreis Leer jetzt ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Horst−Dieter Rond, der Vorsitzende der Umweltgruppe „Die grünen Hopser“ in Westoverledingen, ist entsetzt: „Einen solchen Umweltfrevel habe ich überhaupt noch nicht gesehen.“ Er fürchtet, dass die Bäume die Schäden nicht überstehen werden: „Die werden wohl eingehen.“ Im Namen der Greenpeace−Jugendorganisation hat Rond inzwischen Anzeige gegen den Landwirt erstattet. Bei dem Bußgeldverfahren des Landkreises gehe es unter anderem um die Beschädigung von Wallhecken, sagte Pressesprecher Dieter Backer auf Anfrage. Wallhecken sind nach dem niedersächsischen Naturschutzgesetz geschützt. Wer sie beschädigt oder zerstört, muss mit Bußgeld bis zu 25 000 Euro rechnen. Das hinderte den Mann nicht daran, die Pflugschar an die Baumwurzeln anzusetzen und sie bis dicht an die Stämme anzuschneiden.

pressefoto grüne hopser

22.April 2008 "General-Anzeiger"
Müllfriedhof auf dem Naturpfad

Ihren − „Es gibt viel zu tun“, sagt Horst−Dieter Rond, erster Vorsitzender des Vereins „Die grünen Hopser“. Der Greenpeace−Verein betreut seit 1998.in Ihren das Umweltprojekt „Hinnis Naturlehrpfad“. Auf insgesamt 6633.Quadratmetern haben die Mitglieder mit Bäumen, Sträuchern, Wurzeln und Ästen ein Rückzugsgebiet für Vögel, Igel, Insekten und Frösche geschaffen. „Ganz neu ist unsere Stein− und Trockenmauer“, sagt Horst−Dieter Rond. In dem Bau sind Nisthilfen und Labyrinthe für Insekten und Kleintiere eingerichtet. In diesem Jahr konnte noch nicht so viel gemacht werden: „Es ist einfach zu nass. Der Winter war zu mild“, sagt Rond. Im Frühsommer will er sein neues Projekt anschieben: „Wenn alles klappt, wollen wir einen Müllfriedhof auf dem Gelände installieren“, sagt er. Mit Abfällen von der Straße, soll ein kleiner Müllfriedhof entstehen, auf dem gezeigt werden soll, wie lange der Unrat braucht, um sich zu zersetzen.

pressefoto grüne hopser

13.März 2008 "General-Anzeiger"
Frösche sind zwar glitschig, aber nützlich − Von Jana Köhler

NATUR − Die Amphibien wandern zurzeit instinktiv zu dem Gewässer, in dem sie einst geboren wurden. Grüne Zäune schützen die kleinen Hüpfer. In Westoverledingen tragen fleißige Helfer die Tiere jeden Tag zum See.
Ihren − Viele Kinder mögen Frösche und Kröten nicht. Auch Erwachsene finden Frösche oft ekelig. Weil sie glitschig sind, sagen die einen. Weil das Quaken nervt, sagen andere. Dabei sind die hüpfenden Tiere sehr nützlich. Kröten erkennt man übrigens daran, dass sie etwas größer als Frösche sind. Außerdem hat die Kröte pickelige Haut. „Kröten fressen mit Vorliebe Nacktschnecken“, sagt Horst−Dieter Rond von den „Grünen Hopsern“ aus Westoverledingen. Das ist ein Verein, der sich für den Schutz unserer Umwelt stark macht. Wer einen Gemüsegarten hat, weiß, wie lästig Nacktschnecken sind. Sie knabbern nämlich alles an: Kohl, Salat und auch Blumen. „Kröten sind also natürliche Schädlingsbekämpfer“, sagt Rond. Auch Frösche sind nützlich: Sie verspeisen Insekten, zum Beispiel Fliegen. Frösche und Kröten werden im Moment ganz besonders geschützt. Denn: Die Tiere wandern zurzeit instinktiv zu dem Gewässer, wo sie einst geboren wurden. Dort wollen sie sich paaren und für reichlich Nachwuchs sorgen. Im See legen die Weibchen ihre Eier ab: mehrere tausend Stück. Die Eiablage wird „laichen“ genannt. Auf ihrem Weg zum See müssen die Amphibien: das sind Tiere, die im Wasser geboren werden und später an Land gehen, oft Straßen überqueren. Und weil sie gerne im Dunkeln wandern, werden sie oft von Autos überfahren. Deshalb sieht man in vielen Teilen Ostfrieslands zurzeit 30 Zentimeter hohe, grüne Zäune am Wegesrand : zum Beispiel in Ihren. Stoßen die Kröten auf den Zaun, laufen sie immer daran entlang. Sie suchen eine Lücke. Denn sie wollen ja auf die andere Seite zu ihrem See. Irgendwann plumpst das Tier in einen der Eimer, die entlang des Zauns im Boden eingelassen sind. Jeden Tag leeren fleißige Helfer die Eimer mit den Fröschen aus. Andre Venekamp (11 Jahre) aus Rhauderfehn findet das nicht ekelig. Er fasst die Kröten sogar an und hat mehr als 20 von ihnen in Ihren über die Straße geholfen.

pressefoto grüne hopser

31.Januar 2008 "General-Anzeiger"
Wieder viele Korken auf die Reise geschickt− NATURSCHUTZ Firma Hamel übernimmt Transport für die Grünen Hopser

WESTOVERLEDINGEN − 1178 Kilogramm Korken haben die „Grünen Hopser“ aus Westoverledingen der Firma Hamel aus Rhauderfehn zum Weitertransport nach Delmenhorst übergeben. Die jungen Umweltschützer haben in den vergangenen zehn Jahren mehr als 18 000 Kilogramm gesammelt. Sie suchen noch Sponsoren. Ungefähr 100 Säcke Korken luden die jungen Umweltschützer zusammen mit Erwachsenen auf den Lastwagen, teilte der Vorsitzende der Westoverledinger Gruppe, Horst−Dieter Rond, mit. Seit 1998 sammeln die Grünen Hopser, die Jugendorganisation von Greenpeace, in ganz Ostfriesland Korken. „In diesen zehn Jahren konnten wir bis jetzt die stolze Summe von über 18 000 Kilogramm Korken der Wiederverwertung zu führen“, so Rond. Damit auch der nächste Korktransport wieder reibungslos durchgeführt werden kann, sind die Westoverledinger auf der Suche nach einem neuen Sponsor, der die Korken dann zu der Firma Armstrong DLW nach Delmenhorst bringen kann. Interessierte Firmen können unter der Nummer 04955/5781 melden. Die Abgabestellen für Korken sowie weitere Informationen stehen auf der Homepage www.grüne−hopser.de oder können beim Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Leer unter der Rufnummer 0491/925240 oder auf der Internetseite des Abfallwirtschaftsbetriebes www.landkreis−leer.de abgefragt werden. " Das Material geht in die Wiederverwertung.

pressefoto grüne hopser

06.Dezember 2007 "General-Anzeiger"
Westoverledinger für „Egon“ ausgezeichnet

Westoverledingen − Thomas hat eine Menge über Bäume gelernt: Er weiß jetzt, woran man eine Birke erkennt (an dem weißen Stamm), dass Baumringe bei hartem Holz dicht nebeneinander liegen und bei weichem nicht so dicht. „Egon“ hat dem zwölfjährigen Schüler der Förderschule Ihren geholfen, so viel über Bäume zu erfahren. „Egon“ steht für „Entdecke geheimnisvolle Orte in der Natur“. Dieses Naturgeschichten−Projekt hat die Bücherei der Gemeinde Westoverledingen im vergangenen Jahr Kindergärten und Grundschulen angeboten, sagt die Leiterin Susanne Brandt. Zu 25 Veranstaltungen wurde bisher eingeladen und mehr als 600 Kinder und Jugendliche machten mit. Jetzt durfte Projektleiterin Susanne Brandt, stellvertretend für alle, die mitgemacht haben, eine Auszeichnung in Stuttgart entgegen nehmen. In einer Feierstunde übergaben Peter Hauk, Minister für Ernährung und Ländlichen Raum in Baden−Württemberg, und Professor Dr. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees der UN−Dekade, Urkunden für mehrere Projekte in Deutschland. Denn „Egon“ ist ein so genanntes Dekade Projekt der Vereinten Nationen (UN). Sie hat sich für eine Dekade, also für zehn Jahre, „Bildung für nachhaltige Entwicklung von 2005 bis 2014“ auf die Fahnen geschrieben. Für das „Egon−Naturgeschichten−Projekt“ hatte sich die UN besonders Bibliotheken als Bildungspartner ausgesucht. Die Westoverledinger bekamen zum Beispiel 4500 Euro von der Niedersächsischen Lottostiftung und der Bingo−Umweltlotterie, um ihren Buchbestand aufzustocken, teilt Susanne Brandt mit. Sie schaffte Bücherkisten zum Thema Natur an, die ausgeliehen werden können. Die Kisten erhielten einhelliges Lob von den Leiterinnen der Kindergärten und Lehrern, die sie schon genutzt haben. Außerdem stellte die Bücherei die Verbindung zu den „Grünen Hopsern“, der Jugendgruppe der Umweltschutzorganisation Greenpeace, her. Die Gruppe in Ihrhove hat in den vergangenen Jahren einen Naturlehrpfad in Ihren angelegt (der GA berichtete). Dieser wurde inzwischen von vielen Kindern besucht. Der Vorsitzende der „Grünen Hopser“, Horst−Dieter Rond, zeigte ihnen, was zum Beispiel ein „Insektenhotel“ ist oder was an Teichen alles los sein kann. Dazu hörten die Kleinen viele Sachgeschichten. Das Projekt, betont Susanne Brandt, wird übrigens fortgesetzt. Die Gemeindebücherei im Rathaus Ihrhove ist über die Nummer 04955/933 259 zu erreichen. Öffnungszeiten: montags 10 bis 12 und 17 bis 19.30 Uhr, dienstags und donnerstags von 14.30 bis 17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Per Mail ist die Bibliothekarin unter: susanne.brandt@westoverledingen.de oder im Internet unter www.westoverledingen.de zu erreichen.

pressefoto grüne hopser

24.September 2007 "General-Anzeiger"
Kindergartenkinder erlebten "Hinnis" Naturlehrpfad

Die Gemeinde Westoverledingen −veranstaltete im Rahmen des "Egon−Naturgeschichtenprojektes" erstmalig Exkursionen von insgesamt fünf Kindergartengruppen zum Naturlehrpfad in Ihren. Die Kinder erhielten auf dem Naturlehrpfad−Gelände am Paters Weg (Einfahrt gegenüber der Förderschule) eine naturkundliche Führung, gewannen einen Einblick ins "Insektenhotel" und hörten dazu das Märchen von der "Bienenkönigin". Ziel der Aktion war im Sinne des Projektes eine Verknüpfung von Naturerlebnis und Literatur für Kinder und eine Vernetzung verschiedener Akteure (Bücherei − Kindergarten − Umweltgruppe als Ehrenamtlichen Initiative), die bei diesem Thema miteinander kooperieren. Die Kindergartenkinder aus Völlnerfehn (Foto) und Flachsmeer hatten viel Spaß und machten viele Entdeckungen. Horst Rond von der Umweltgruppe kümmert sich m die Pflege und Jugendarbeit auf dem Gelände.

pressefoto grüne hopser

24.August 2007 "General-Anzeiger"
Lebendiger Lehrpfad

Ihren − Ganz lebendig geht es am morgigen Sonnabend, 25.August, auf Hinnis Naturlehrpfad in Ihren zu: Im Rahmen der Ferienpass−Aktion gibt es dort „Erlebnisstunden“. Ab 10 Uhr können die Besucher dort zuschauen, wie ein Korbflechter in Handarbeit Weidenkörbe und Strauchbesen herstellt. Außerdem gibt es Führungen über den Naturlehrpfad. Die Besucher können erkunden, welche Lebewesen sich in dem Teich heimisch fühlen. Bei einem Quiz gibt es tolle Preise zu gewinnen. Treffpunkt ist auf Hinnis Naturlehrpfad in Ihren, gegenüber der Förderschule Ihren, Paters Weg−Nord.

pressefoto grüne hopser

13.August 2007 "General-Anzeiger"
12 000 Euro gehen an 24 Vereine in der Region

SPENDE − Mit ihrer Stiftung will die Raiffeisenbank Flachsmeer Kultur, Kirche und Sport unterstützen
Flachsmeer/SHUE Im Rahmen der diesjährigen 100−Jahr−Feier der Raiffeisenbank Flachsmeer haben die Vorstandsmitglieder Ernst−Martin Feldkamp und Hermann Hockmann eine Jubiläumsspende an 24 Vereine aus Papenburg und dem Overledingerland übergeben. Insgesamt wurden 12 000 Euro aus der 2003 gegründeten Raiba−Stiftung verteilt. Jeweils 500 Euro für die Vereinskasse erhielten die Vereine : Blau−Weiß Papenburg, VfL Viktoria Flachsmeer, FC Frisia Völlenerkönigsfehn, FC Stern Völlenerfehn, VfR Eintracht Völlen, SuS Steenfelde, Großwolder Sportverein, SV Fresena Ihren, TSV Klostermoor, die Schützenvereine Flachsmeer, Völlenerkönigsfehn, Völlenerfehn und Steenfelde, ferner die Umweltgruppe „die grünen Hopser“, die drei DRK−Ortsvereine Flachsmeer, Ihren und Völlen, die drei Denkmalvereine Flachsmeer, Ihren−Großwolde und Völlenerkönigsfehn, die Wasserfreunde Völlen/Papenburg, der Reit−Sport−Club Rhauderfehn, der Sportfischerverein Westoverledingen sowie der Kinderspielkreis Völlenerkönigsfehn. Helmut Collmann vom Denkmalverein Flachsmeer dankte den Vorstandsmitgliedern im Namen aller Vereine: „Wir sind sehr froh über diese Zuwendung und sagen recht herzlichen Dank.“

pressefoto grüne hopser

09.Juli 2007 "General-Anzeiger"
"Grüne Hopser" bauen in Ihren eine Mauer für Insekten − Tiere bekommen ein Labyrinth

Ihren − Die Mauer sieht erst mal nach gar nichts aus, aber sie hat es in sich: Die Steine sind so gebaut, dass sie ein Labyrinth bilden. Überall gibt es Löcher und Nistkästen. In der Mauer können Hummeln, Bienen und Wespen wohnen und ihre Brut hochziehen, genauso wie Mäuse oder Fledermäuse. Wer zuerst einzieht hat das Sagen. Die Stein− und Naturmauer haben die Firmen Wintermantel und Schweiger zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) entwickelt. "Cresta" habe sie die Mauer genannt. Die Steine, die vielen Tiere Raum und Schutz bieten, kann man kaufen und aufbauen. Die "Grünen Hopser" in Westoverledingen, die Jugendorganisation der Umweltschutzorganisation Greenpeace, hat das gemacht. Billig war das nicht: 1100 Euro haben die Steine und das Zubehör gekostet. Die Hälfte des Geldes haben die "Hopser" als Spende von Bingo−Lotto bekommen. Die Cresta−Mauer ist die erste ihrer Art in ganz Ostfriesland, da ist sich der Vorsitzende der "Grünen Hopser", Horst−Dieter Rond, sicher. Aufgebaut haben sich die jungen Leute diese Mauer auf dem Naturlehrpfad, den der Verein in Ihren am Wanderweg angelegt hat. Nach und nach wurden auf dem Grundstück unter anderem ein Insektenhotel angelegt, ein Teich, eine "Piep−Show" − das ist eine Hütte, in der man Vögel in ihrem Nest beobachten kann. Der Naturlehrpfad ist täglich von 8−19 Uhr geöffnet. Wer bei den "Grünen Hopsern" mitmachen will, kann sich bei Horst−Dieter Rond 04955/5781 melden.

pressefoto grüne hopser

23.Februar 2006 Ems−Zeitung
100 Säcke mit Korken zur Herstellung von Linoleum

Westoverledingen − Den zwölften Korkentransport hat die Umweltgruppe "Die Grünen Hopser" aus Westoverledingen zu einem Wiederverwertungsbetrieb nach Delmenhorst durchgeführt. Exakt 1550 Kilogramm Korken in rund 100 Säcken verpackt haben Horst−Dieter Rond, Jugendgruppenleiter der Umweltgruppe, dessen Ehefrau Dini, Stefan Frey von der Umweltgruppe sowie Hans Brauer, Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebes des Landkreises Leer verladen. Brauer und Frey lieferten die Korken beim Linoleumwerk in Delmenhorst an. Seit 1998 wurden über sechzehn Tonnen Korken von den "Grünen Hopsern" der Wiederverwertung zugeführt. Im Werk in Delmenhorst werden die Korken zunächst zu Granulat verarbeitet und dann für die Herstellung des Trägermaterials von Linoleum verwendet. Die "Grünen Hopser" bekommen für die Korken etwa 40 Cent je Kilo. Das eingenommene Geld spenden sie der Stiftung Europäisches Naturerbe, die in Portugal und Spanien Flächen zur Aufforstung mit Korkeichen kauft. Die Sammlung von Korken trage nach Mitteilung des Landkreises Leer damit sowohl zur Abfallvermeidung als auch zur Schonung der Korkeichwälder in Spanien und Portugal bei. 1998 wurde bei der Gemeinde Westoverledingen die erste Sammelstelle eingerichtet, mittlerweile sind es 225 Sammelstellen im gesamten Kreisgebiet. Seit mehr als drei Jahren ist auch im Haus der Abfallwirtschaft des Kreises Leer eine Sammelstelle für Korken eingerichtet. Eine neue Korkensammelstelle beispielsweise bei Kindergärten, Kirchengemeinden, im Einzelhandel oder in der Schule könne jederzeit eingerichtet werden, hieß es weiter. Informationen dazu gibt es bei Horst−Dieter Rond von den "Grünen Hopsern" unter der Telefonnummer 04955/5781, beim Abfallwirtschaftsbetrieb unter der Hotline 0800/9252423 sowie im Internet unter www.landkreis−leer.de.